Inklusionsgefahr 4.0. – Da wäre noch was

Ihr Lieben,
Inklusionsgefahr- Schwere Kost, leicht gekürzt geht in die nächste Runde und Dank der modularen Aufbautechnik bekommt auch ein neues Titel:
Inklusionsgefahr 4.0. -Da wäre noch was
Wir sind uns einig, es geht nur miteinander und GEMEINSAM SIND WIR STARK!
So haben wir uns als Autonomes Referat für Menschen mit Behinderung und sämtlichen Beeinträchtigungen zusammen mit dem Thealozzi auf der Reise ins Ich gemacht und zeigen euch am
08.06.2018 / 09.06.2018 , Beginn jeweils 19:30 Uhr, Eintritt frei das gute Theaterstück im Musischen Zentrum an der Ruhr-Universität Bochum auf der Studiobühne.

Es wird um Kartenreservierung unter: ar-mbsb@rub.de gebeten!
Pro Person werden nur zwei Karten reserviert.

Ab 16 Jahre! Eintritt frei!

Eurer AR-MBSB Orga Team

„Alle reden von gescheiterter Integration. Warum? Nebeneinander her leben wir doch schon lange genug. Ach das meinst Du gar nicht?!

Inklusionsgefahr- Die Tragikomödie beschäftigt sich mit der gesellschaftlichen Realität unserer Zeit. Was bedeutet Inklusion eigentlich? Was brauchen wir, um uns auf den Weg in Richtung Inklusion zu begeben? Die zentrale Frage dabei ist: „Können wa nich oder woll ́n wa nich?“ miteinander!
Manna will können! Sie hat diese pseudosoziale Massengesellschaft satt, in der ein „Krüppel“ THEORETISCH die gleichen Chancen hat wie „Mister Universum“. Ein PRAKTISCH faires Miteinander, das muss doch möglich sein, verdammt noch mal?!
Die kurvige Schauspielerin mit Borderline und PTBS wagt ein Experiment und gründet eine WG. Hier treffen Menschen aufeinander, deren Welten unterschiedlicher nicht sein könnten. Da ist der Naturwissenschaftler EDD, den eine gehörige Empathieverstopfung plagt. Auf der anderen Seite gibt es Micki. Der Vertriebsleiter und WG-Gast scheint zunächst schlagfertig, offen und umgänglich zu sein, ist sich aber oft selbst der Nächste.Mit seiner pragmatischen Art schafft er es Mannas Lebenseinstellung zu erschüttern. Hier beginnt für Manna der schmale Grat zwischen Aufgabe und Dranbleiben. Mannas Freunde und Nachbarn sind, die iranische Journalistin aus gutem Hause Shady und die Putzfrau Silvana, deren Vorfahren Zigeuner waren. Als Mickis Pendent sind sie humorvoll und sehr unterhaltsam. Jede von ihnen gibt auf ihre Art und Weise Einblicke in ihre Mentalitäten und Lebensweisen, die nicht nur witzig, sondern auch lehrreich sind.Was ist aber mit Manna? Hält sie den Kurs oder wechselt sie doch die Spur?

Mit Witz, Charme und viel Temperament beleuchtet Inklusionsgefahr ein immer noch
kritisches Thema. Neben überraschenden Wendungen, ist es der humorvolle und multiperspektivische Blick der Autorin (Sahar Raie), der verhindert, dass das Thema ein bedrückendes wird. Das größte Anliegen des Stückes ist es, Inklusion als notwendiges Lebenskonzept für unsere gesamte Gesellschaft zu begreifen, die immer vielfältiger und bunter wird. Inklusionsgefahr ist ein unterhaltsames Stück mit Tiefe für jedermann ab 16 Jahre. Die modular aufgebauten Inhalte sollen auch Wiederholungstäter auf ihre Kosten bringen.

Regie: Sahar Raie, Andrè Ginter

Kartenreservierung: ar-mbsb@rub.de
Ort: Studiobühne Bochum“
http://www.mz.ruhr-uni-bochum.de/events/theater/event00387.html.de

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